Stephan Bootz (Bass), geboren in Mainz, studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Ks. Prof. Wolfgang Hellmich und Prof. Thomas Quasthoff. Seit Anfang 2009 wird er von Karsten Mewes unterrichtet. Er hatte ebenso Gelegenheit u.a. mit Horst Günther und Francisco Araiza zu arbeiten.
Schon während seines Gesangsstudiums gehörte er 2005/06 dem Internationalen Opernstudio in Zürich an. Neben einigen Gastengagements in Brandenburg, Cottbus und der Deutschen Oper Berlin trat er auch bei zahlreichen Festivals in Erscheinung, darunter die Ruhrtriennale und die Internationalen Musikfesttage Martinů in Basel.
Zu seinen bisherigen Partien zählen u.a. König René (Jolanthe), Dottore Grenvil (La Traviata), Don Alfonso (Così fan tutte), Ivan (Die Heirat) und Ernst v. Pfuel in der Uraufführung “Kleist” von Rainer Rubbert. Seit letzter Spielzeit ist Stephan Bootz Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen und war bisher u.a. als Sarastro (Die Zauberflöte), Krespel (Hoffmanns Erzählungen) und Ossip (Der Revisor) zu erleben.
Im Oratorienbereich sang er, neben kleineren Messen von Mozart, Gounod und Schubert, die wichtigsten Partien in den Oratorien Bachs, sowie die Basspartie in Beethovens 9. Sinfonie im Gewandhaus zu Leipzig und im Konzerthaus Berlin, wo er auch Mendelssohns Elias interpretierte.
Seine Opern- und Konzerttätigkeit brachte ihn mit international bekannten Dirigenten wie Yakov Kreizberg, Phillippe Jordan und Gennady Rozhdestvensky zusammen und führte ihn in Gastspielen und Konzerten nach Berlin, Hamburg, Leipzig, Wien, Zürich, Basel und Barcelona, sowie zu einem Meisterkurs mit Thomas Quasthoff in der New Yorker Carnegie Hall.

